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User-centered Design (UCD) = Nutzerorientierte Gestaltung

16. April 2008 – 00:29

Das Internet mit seinen grafischen Browsern gibt es seit 1995. Seitdem gibt es auch Usability Probleme und Usability Regeln. Da viele der Webseiten noch zu finden sind (teilweise im Cache) ist das sehr schön dokumentierbar.

10 Jahre später hat sich sehr viel geändert: Heute gibt es das neue sogenannte Web 2.0.
RSS, Atom, Trackback, Social bookmarking, iPod und Podcasting, AJAX, Blogosphäre und Google-Maps sind nur einige der Buzzwords, die zusammen für Web 2.0 stehen.

Dennoch gibt noch viele ungelöste Web 1.0 Probleme und große Usability Schwächen, wie fehlerhafte Masken, Registration nach alten und neuen Standards, etc.

Natürlich behauptet wohl jede Agentur eine einfache Bedienung stehe im Zentrum, trotzdem fällt auf, dass viele Webdesigner immer noch fehlerhafte und gebrauchsuntaugliche Seiten konzipieren.
Bei Usability hat sich die Methode des User-Centered Design durchgesetzt. Allerdings fehlt auch hier noch vielen die Erfahrung bei der Anwendung.

Nutzerorientiertes Design (UCD) ist ein allgemeiner Ausdruck einer Philosophie und Methodik, die den Endnutzer in die Gestaltung von EDV System und Software miteinbezieht. Das bedeutet, dass der (zukünftige) User einer Website oder eines Produktes mit seinen Aufgaben, Zielen und Eigenschaften unmittelbar den Entwicklungsprozess mitbestimmt.

Die Art und Weise wie Nutzer teilnehmen können unterscheiden sich. Eine Möglichkeit wie Bedürfnisse frühzeitig erkannt werden, ist die Teilnahme der infrage kommenden Zielgruppe an Usability-Tests.
Diese Test werden heute meist in gewohnter Umgebung wie Büro oder zu Hause durchgeführt, um unverfälschte Ergebnisse zu erhalten.
Heutzutage werden Nutzer teilweise so intensiv in den gesamten Designprozess einbezogen, dass sich eine Teilzeitanstellung lohnt. Es sind eine Vielzahl von Methoden entwickelt worden, um UCD einschließlich Usability-Tests, Usability-Engineering, heuristischen Evaluation, Bewertung und Spezialangebote zu unterstützen.
Die Einbeziehung der Nutzer in einem frühen Designprozess hat eindeutig gezeigt, dass die Ergebnisse funktionellere und userfreundliche Designs waren.

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