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Internationale Usability

21. September 2008 – 17:59

Im Netz gibt es keine Landesgrenzen. Website-Betreiber sollten darauf achten, dass sie bei einem globalen Design für alle Länder nicht nur die Sprache anpassen.

Sicherlich gibt es globalisierte Websites oder Intranets, die sich an ihr ganz spezielles Publikum richten. Diese speziellen Nutzergruppen bilden dann gewissermaßen eine eigene Nutzerkultur. Durch die vielen gemeinsamen Interessen innerhalb dieser Nutzerkultur unterscheidet sich das Verhalten und Denken von Land zu Land nur wenig.

Globale auf eine internationale Zielgruppe ausgerichtete Websites müssen jedoch auch auf kulturelle Faktoren achten. Sie sollten in den verschiedensten Ländern und Kulturen gleichermaßen ankommen oder zumindest niemanden vor den Kopf stoßen.

Innerhalb dieser Interkulturalität wird der Einsatz von speziellen Metaphern und mentalen Modellen bei globalen Sites immer einen Kompromiss der Anforderungen einzelner Kulturen darstellen.

Die Informationsarchitektur einschließlich ihrer Begriffe sowie Farben und Bilder müssen so gewählt werden, dass Nutzer in verschiedenen Sprachen und Denkschemen damit zurechtkommen.

Ein schlichtes Beispiel ist die Darstellung der Datenformate. Lesen wir 01/ 05/ 2008 könnte es der erste Mai oder aber auch der fünfte Januar sein. (T/M/JJJJ/ versus M/T/JJJJ)

Tipp für die Erstellung von globalisierten Websites: Verzichten Sie auf Sprachwitz oder kultureigenen Humor.

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