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Social Media-Grundregeln für Social Media Strategien. (5/10)

20. Oktober 2009 – 15:31

Es gibt Grundregeln, die zwar noch keinen Erfolg von Social Media Strategien garantieren, aber helfen können, erste Einstiegshürden zu überwinden.

Wichtig ist, sich an die jeweiligen Spielregeln der einzelnen Communitys zu halten.

  • So herrscht beispielsweise bei XING dem Business Netzwerk ein förmlicherer Umgangston als auf Facebook oder StudiVZ.

Goldene Regel: Nutzerfreundlichkeit

1. Content zählt- Mehrwert statt Werbung.

  • Der Mehrwert für die Community ist ein entscheidendes Kriterium.
  • Es bringt nichts, wenn übereilt Profile angelegt und mit –für die Community- uninteressanten Inhalten gefüllt werden.
  • Entscheidend ist die Qualität des Content. Ohne inhaltlich spannende Beiträge und gute Vernetzung wird sich kein User dafür interessieren. Denn niemand möchte aktuelle Pressemitteilungen oder Werbemeldungen auf Facebook & Co lesen.

2. Aktivität-kontinuierlich.

  • Wichtig ist auch, in regelmäßigen Abständen der Community interessante Inhalte zu bieten.
  • Mehrwert macht Arbeit, braucht ein Konzept, ein entsprechendes Budget und (Mit)arbeiter, die kontinuierlich die verschiedenen Plattformen bedienen. Das lässt sich zum Teil an einen externen Dienstleister auslagern.

3. Dialog auf Augenhöhe- Höflich bleiben und mit Kritik entsprechend umgehen.

  • „Der Austausch mit anderen steht im Mittelpunkt. Wer auf Social Media Plattformen mit anderen in Kontakt tritt, sollte sich wie in einem persönlichen Gespräch verhalten. Zuhören, auf das bereits „Gesagte“ eingehen, nur wirklich Relevantes oder Interessantes zur Konversation beitragen und andere in das Gespräch einbeziehen.“


4. Transparenz ist Voraussetzung für Vertrauen & Imagepflege.

  • Mitarbeiter sollten neben ihrem Account-Namen auch ihren echten Namen und z.B. ihre Funktion im Unternehmen veröffentlichen.
  • Bei Marken-Accounts bietet sich an, die einzelnen Autoren mit Kürzel zu kennzeichnen.
  • Unehrlichkeit wird schnell entlarvt und dann ist der Schaden groß, wenn das Vertrauen erst einmal verloren ist.

5. Markenkommunikation ist keine Praktikantentätigkeit.

  • Es sollten Mitarbeiter benannt werden, die langfristig für das Unternehmen in diesem Bereich tätig werden.
  • Lange Entscheidungswege sind aufgrund der Schnelllebigkeit des Mediums kontraproduktiv. Die zuständigen Mitarbeiter sollten entsprechend Handlungsspielraum haben, um kritische Beiträge eigenständig zu kommentieren.
  • Optimalerweise werden auch Ansprechpartner aus den Bereichen Unternehmenskommunikation oder Management benannt, die sich um „Schwierige Fälle“ kümmern.

6. Urheberrechte und Quellenangaben beachten.

  • Durch Nennungen und Verlinkungen auf die jeweilige Quelle entstehen neue Netzwerke, von denen das Unternehmen wiederum profitiert.
  • Bei der Verwendung von multimedialen Inhalten muss aber vorher das Urheberrecht geklärt werden. Beim Erstellen von nutzergeneriertem Content wird häufig geschütztes Material (z.B. Musikstück) verwendet. Unternehmen sollten darauf achten, dass sie keine Rechte Dritter verletzen.

7. Social Media Guidelines-Richtschnur.

  • Am Anfang solltenvon den Unternehmen Richtlinien erstellt werden, die den Umgang im Netz mehr oder weniger detailliert regeln sollen.

Lesen Sie mehr dazu in Teil 6- Guidelines. Richtlinien-mehr als ein Online-Knigge.

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