Targeting – Performance Marketing (1/5)

1. April 2009 – 14:58
Klar ist, dass für eine erfolgreiche Marketing Kommunikation jeglicher Art nachfolgende Punkte die wichtigsten Voraussetzungen sind: 1. Die eigene Zielgruppe zu bestimmen & 2. diese zu erreichen. Selektive Wahrnehmung Die Aufnahmefähigkeit der Rezipienten (selektive Wahrnehmung) ist begrenzt. Der Wunsch nach Steigerung von Effizienz & Effektivität einer Werbung ist also verständlich. Es wird gefordert die richtigen Personen im richtigen Moment an der richtigen Stelle mit für sie relevanten Inhalten zu erreichen. Hohe Budgets werden dafür eingeplant, aber worin investieren? Viele kennen den Satz: “I know half of the money I spend on advertising is wasted, but I can never find out which half” (John Wanamaker). I.  Performance Marketing- BVDW „Performance Marketing“ wurde in diesem Zusammenhang als Begriff geprägt. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) definiert: Performance Marketing ist ein Bestandteil des Media-Mix für die Kundengewinnung & Kundenbindung. Durch den Einsatz verschiedener Werbemedien werden messbare Reaktionen & Transaktionen mit dem Nutzer erzielt. Eine größtmögliche Interaktion (also ein Involvement) wird durch eine gezielte & ...

Usability – Die richtige E-Mail Signatur

11. März 2009 – 09:00
Das Mail-Protokoll wurde nur für reinen Text entworfen. Grafiken müssen vor dem Versand also in Text konvertiert werden (Stichwort: Base64), dabei blähen sie sich um 30-50% auf. Ob sie beim Empfänger wieder richtig dekodiert werden bleibt ein Risiko.  Grundvoraussetzung dafür ist, dass der Empfänger ein Nicht Text Programm benutzt. Eine falsche Dekodierung kann auch am Protokoll selbst liegen. Ein weiterer Grund sind, dassE-Mails mit Bildern oft von Spammern stammen. Deshalb landen solche Mails auch schnell in irgendwelchen Spamfiltern, selbst wenn die Grafik nur refenziert und nicht einbettet ist. AOL beispielsweise ist dafür bekannt, seine Nutzer nicht immer über solch ein Eingreifen des Filters zu informieren. Die Mail ist einfach weg und der Leser weiß es nicht. Zusammenfassend sind HTML und Bilder in E-Mails also keine gute Idee. So schön Bilder und Logos auch sein mögen. Worauf müssen Sie sonst noch achten? Am 1. Ja nuar 2007 ist das Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie ...

Twitter. Das Micro Blogging Marketing Tool „Die Taube auf dem Unternehmensdach”. Twitter vorgestellt.

10. März 2009 – 18:41
Bloggen Sie noch oder Zwitschern (Twittern) Sie schon? Das zeigten viele Headlines in letzter Zeit. Pflichtthema für Media Agenturen Kommunikationsplaner sollten den Kurznachrichtendienst jetzt schon integrieren. Keywords zu den Vorteilen "Im Dialog mit den Kunden" Virales Marketing Targeting durch Personal Relation Mehr Impact durch ein hohes Involvement Wertvolles Feedback für das Markenmonitoring Geringere Streuverluste als bei den klassischen Medien T-Mobile lässt eine externe PR Agentur für sich twittern „Twittern" kostet zwar bisher nur eventuelle Datenübertragungsgebühren, ist aber sehr zeitaufwendig. Auf Trends, Meinungen und Stimmungen muss eingegangen werden. Twitter Budget „Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ denken sich bestimmt viele, die bereits in Online-Marketing investieren, sich aber über die Vergütungsform eines solchen Dienstes „Twittern“ noch Gedanken machen. „Noch“ lässt sich Twitter nicht als zusätzliches ADD-On buchen. Dennoch reservieren Kunden bereits Testbudgets für Social Media (User Generated Content). Was genau ist Twitter? Twitter (twitter.com) ist ein kostenloser Kurznachrichtendienst in einem sozialen Netzwerk. Deren User können am PC oder per Handy ...

„Ein wenig optimistischer bitte“. Trotz Finanzkrise – Online-Marketing ist Pflicht

10. Februar 2009 – 19:11
Die Pressetext Nachrichtenagentur GmbH veröffentlichte einen schönen Beitrag von Markus Steiner zum Thema Online-Marketing: „Online-Marketing für Unternehmen Pflicht Absolit-Trendstudie: 53 Prozent verstärken Internet-Engagement“. (http://www.pressetext.ch/pte.mc?pte=090130003) In diesem Jahr stehen Usability und SEO ganz oben: Pflicht und Kür im Online-Marketing 2009 (Foto: Absolit / Online-Marketing-Experts) Pflicht und Kür im Online-Marketing 2009 (Foto: Absolit/ Online-Marketing-Experts) Essentiell: „Die Verbesserung der Usability steht nach wie vor ganz oben, gefolgt von der Optimierung für Suchmaschinen…Insgesamt gesehen kann man sagen, dass Online-Marketing inzwischen zur Pflicht geworden ist. Diejenigen Unternehmen, die sich bisher nicht in diesem Bereich engagiert haben, werden es sich nicht mehr lange leisten können, die Augen davor zu verschließen...“. Wohl wahr :-)

Sieben Gründe für eine hohe Usability & User Experience (UX)

30. Januar 2009 – 16:43
Hohe Usability und User Experience (UX) versteht und beachtet die Nutzungsgewohnheiten, Erwartungen und Fähigkeiten Ihrer UserInnen in einem Nutzerzentrierten Design (UCD). Aktivierende Websites setzen sich im Aufmerksamkeitswettbewerb besser durch, werden häufiger erinnert und positiver bewertet. Sieben Gründe dafür, warum Unternehmen ihre potentiellen UserInnen von Anfang mit einbeziehen sollten, um die Akzeptanz und Zufriedenheit zu steigern und Verunsicherungen und Frustrationen zu eliminieren. 1. Nutzerverhalten Nutzer wollen angenehm surfen, ohne lange nachzudenken Informationen schnell finden, Produkte bequem bestellen, sich simpel anmelden. 2. Aufgrund von Erwartungen haben wir mentale Modelle von Informationsräumen Nutzer möchten, dass ihre Erwartungen getroffen werden. Eine Website, bei der sich ein User bereits von der Startseite erschlagen fühlt, bleibt zwangsläufig hinter ihren Möglichkeiten zurück. 3. Aufgabenangemessen, selbsterklärend und fehlertolerant soll die Website sein Eine erfolgreiche Website muss intuitiv nutzbar sein und Fehler verzeihen. Schwächen in der Navigation oder im Design werden direkt bestraft. 4. Nutzer geben einzelnen Websites oft nur wenige Sekunden Zeit Wer nicht gleich findet, was ...

Usability & UserExperience (UX) im Vergleich. Stichwort User Centered Design (UCD)

18. Januar 2009 – 17:06
Usability und User Experience  sind entscheidende  Erfolgs- und Wettbewerbsfaktoren bei Websites, Anwendungen und Produkten. Hier sind einige Begriffe und kurze Erklärungen dazu. Usability, als Gebrauchstauglichkeit und Bedienungsfreundlichkeit, bestimmt die Qualität des Dialoges zwischen einem Menschen und einem System. Dabei soll dieses System effektiv, effizient und zufriedenstellend zu benutzen sein (DIN EN ISO 9241-10). Eine hohe Usability bedeutet grob eine Anwendung intuitiv nutzen zu können. Anwendungen sollen aufgabenangemessen selbstbeschreibungsfähig steuerbar erwartungskonform fehlertolerant individualisierbar lernförderlich oder erlernbar sein (DIN EN ISO 9241-11). UserExperience, Abkürzung UX, als die Nutzungserfahrung bzw. das Nutzungserlebnis, beschreibt neben objektiven Usability-Kriterien auch die Gesamtheit der Erfahrungen, die ein Nutzer rund um die Nutzung einer Anwendung macht. Abhängig vom Kontext der Anwendungen. UX Kriterien Im Mittelpunkt stehen nicht nur die Gebrauchstauglichkeitsanforderungen auf funktionaler Ebene, sondern auch z.B.: Vermittlung von Vertrauen und Glaubwürdigkeit der Innovationgrad das Design die Ästhetik das Branding der Joy of Use subjektive Wahrnehmung > objektiven Eigenschaften Jedes User-Interface löst Reaktionen beim Nutzer aus, die gestaltet werden müssen. Gute Technologie kann dabei unsichtbar sein, jedoch gleichzeitig ...

2009-Internet als zentrales Werbemedium. Effizienz-Check=Pro Usability und SEO

4. Januar 2009 – 16:31
Ich wünsche Ihnen ein glückliches und erfolgreiches, auch nutzerfreundliches :-) aber vor allem ein gesundes neues Jahr 2009. In 2009 setzen immer mehr europäische Werbetreibende auf das Internet als Werbemedium. In den USA übertreffen bereits die Ausgaben für Internet-Werbung mit 26 Prozent der Marketingausgaben die Aufwendungen für Fernseh- und Radiowerbung mit nur 24 Prozent (lt. einer Analyse des Beratungsunternehmens Outsells). Dabei verwenden sie ihr Budget auch für den Aufbau und die Wartung der eigenen Websites. Aha. Laut dem Branchenverband der Online-Vermarkter und Technologiedienstleister EIAA (European Interactive Advertsing Association) wollen 81 Prozent der befragten Werbungtreibenden in Europa ihr Online-Werbeausgaben auch weiter steigern. Mehr als jedes zweite Unternehmen plant sein Budget für Online-Markenwerbung zu erhöhen, da sie einen positiven Effekt auf die eigene Marke und die ganzheitliche Markenwahrnehmung erkennen. Sie sehen das Internet als wichtige Beeinflussung für die Kaufentscheidung, für den Abverkauf und die Kundenbindung an. Immerhin. Der Werbe- und Marketingplaner bietet jährlich eine aktualisierte Übersicht über die Arten von ...

Zielgruppenansprache “Generation 50 plus” Zahlen, Fakten, Finanzkrise

16. Dezember 2008 – 10:19
Auf die richtige Zielgruppe kommt es an. Das ist mittlerweile jedem Unternehmen klar. Weniger klar ist jedoch, dass sich in der Konsumentenverhaltungsforschung „neue“ Zielgruppen erschließen. Gerade in den Zeiten der Finanzkrise ist es besonders wichtig, das Schubladenverhalten der ehemaligen Marketing- Profis zu überdenken. Diese hatten früher schnell die über 50-Jährigen aus der werberelevanten Zielgruppe herauskatapultiert, bzw. diese lieblos in einer Schublade verstauben lassen. Die Marktforschung hat sich jetzt jedoch darauf eingestellt und widmet sich auch dem Kauf- und Konsumentenverhalten der über 60-Jährigen mit der neuen Typologie: „GfK Seniorenlebenswelten“, zu denen immerhin 20 Millionen Menschen zählen. Wichtig ist dabei um so mehr, dass nur durch Nutzerfreundlichkeit plus die richtige Ansprache (=Usability) die Zielgruppen effektiv und effizient erreicht werden können. Jetzt in der Finanzkrise sind es die über 50-Jährigen, die stärker in den Fokus rücken. Das sind diejenigen, die noch über Sparguthaben und Geld verfügen. Diesbezüglich gibt es jedoch einen klaren Optimierungsbedarf. Das zeigen folgende Fakten: In Europa ...

World Usability Day in Berlin – Web 2.0

27. November 2008 – 21:31
Am 13. November gab es den World Usability Day. In weltweit mehr als 100 Städten in 30 Ländern gab es Events zu dem Thema Usability. Ich war in Berlin. Hier startete der Tag mit dem Grundgedanken: „Making life easier - are we doing this?” Aufgeteilt auf eine Aula und einen Workshop-Raum, später auch in einer Lounge, tummelten sich über 300 Usability Interessierte in einer ehemaligen Schule. Es gab neben freundlichen Wiedersehen mit ehemaligen Kommilitonen und Kollegen auch einen regen Austausch. Es war toll. Usability für das Web 2.0 stand im Mittelpunkt des Interesses. Stichwort: kollektive Intelligenz Durch diese veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Internets wurde sehr deutlich, dass die Nutzerfreundlichkeit der Anwendungen auch hier im Fokus liegt. Pro Usability Als Beispiel wurde u.a. Doodle.de (Ein Tool für die Terminkoordination) genauer betrachtet. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist sicher zustellen, dass Websites und Anwendungen intuitiv benutzbar sind. Stichwort: User Experience Positive Nutzungserlebnisse rücken dabei aber auch stark in den ...

Wie viele Testpersonen für Web Usability? Pro: Praxisorientierung – Contra: statistische Signifikanz

8. November 2008 – 21:36
Die Frage, mit wie vielen Testpersonen ein Ergebnis aussagekräftig und repräsentativ ist, stellen sich viele Unternehmer. Bei der Web Usability wird gepredigt, dass schon wenige Gutachter und Testpersonen ausreichend sind, um die Usability zu verbessern. Obwohl das stimmt, gibt es immer noch Skeptiker, die der Meinung sind erst eine sehr hohe Anzahl von Personen könne „wahre“ Aussagen über die Usability treffen. Speziell bei der Prüfung der Web Usability gilt bei der Wahl der Methoden qualitativ vor quantitativ. Es ist richtig, dass eine geringe Anzahl von Ergebnissen für eine statistische Auswertung natürlich nicht brauchbar ist. Gerade für die Web Usability ist das aber in den meisten Fällen auch nicht notwendig. [Das ist natürlich beispielsweise bei der Usability eines Passierflugzeugcockpits anders. Klar, denn dann hängt das Leben von anderen Menschen davon ab, wie intuitiv ein System für einzelne Piloten zu bedienen ist.] Eine hohe Web Usability soll eine User Experience gewährleisten. Nutzerfreundlich, ...