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Mobile Marketing (3/4). Social Media Mobile. Branding & Involvement “pur“.

20. Juli 2010 – 19:01

Werber dieser Zeit, schaut auf die lokalen Dienste.


Social Media Mobile

Das Verschmelzen der technischen Möglichkeiten eines Smartphones (auch GPS), standortbezogene Dienste /Location Based Services (LBS ) und Social Media, ergeben einen effektiven Werbekanal. Auch aus konsumentenpsychologischer Sicht.


Lokale Dienste. Ortsbasierte Netzwerke
.
Es gibt bereits Dienste mit einer Mischung aus Freundesnetzwerk, Empfehlungsportal und Geodateneingabe mit Echtzeitcharakter.

  • Nutzer können ihren Freunden mitteilen, wo sie gerade sind und Tipps zu den Orten hinterlassen oder Bewertungen abgeben.
    Z.B. Gowalla, Loopt und ein deutsches Netzwerk Friendticker, berichtet die W&V Media im Juli.
  • Zusätzlich können sie z.B. ihre eigene Web Seite einrichten, um standortbezogenen Informationen auszutauschen oder auch über Twitter zu kommunizieren. (z.B. Dailyplaces mit iPhone-App)
  • Soziale Netzwerke integrieren bereits jetzt LBS. Twitter (weltweit 100 Mio Nutzer) bot im Juni in den USA eine Funktion, bei der der Nutzer automatisiert Geodaten mit sendet.
  • loca.li, ein Dienst aus Wiesbaden, ermöglicht zusätzlich z.B. das Hochladen von Fotos.

Dies ergibt ein sehr hohes Involvement mit dem Unternehmen / der Marke / dem Produkt.

Für Werbungstreibende interessant. Beispiele: Foursquare und Places.

Foursquare:

  • Bei Foursquare kommt noch ein weiteres interaktives Element hinzu.
    Dieses eignet sich, zusätzlich zum Branding, in Form eines Mehrwerts ( Social Media), zur Kundenbindung.
  • Foursqare ist das bekannteste Netzwerk und hat derzeit weltweit ca. eine Million Nutzer und täglich melden sich neue an.
  • Nutzer können „Abzeichen sammeln“. D.h. wann immer sie an einem bestimmten Ort sind (z.B. beim Starbucks oder McDonald`s oder auch bei Lieblingsitaliener) können sie „einchecken“. Der jeweils häufigste „Ein-Checker“ an einem Ort, darf sich Bürgermeister nennen und kann -im Gegensatz zum echten Leben- bestochen werden.

In den USA nutzen Marken bereits diesen Social Media Kanal, in dem Sie ihren Markenbekenner entsprechende Mehrwerte bieten.

Beispiel Mehrwerte

  • Starbucks gibt den „Bürgemeistern“ seiner Filialen bei jedem erneuten Einchecken, Kaffee-Gutscheine.
  • Der History-Channel liefert Fakten, wenn an einem bestimmten Ort eine Statusmeldung eingegeben wird.

  • Places wird von Google aktuell in den USA ausprobiert und soll bald international angeboten werden.
  • Für 25$ können Werber ihre Location mit gelben Quadraten auf der Google-Karte markieren und beschreiben.
  • Google ergänzt die Angaben mit eigenen Fotos. Die Suche nach Orten wird dabei um die Suche nach lokalen Händlern und Dienstleistern ergänzt.
  • Auch bekommen die Unternemen QR-Codes (Barcodes) für Visitenkarten, Flyer und Schaufenster-Sticker, die von jeder Handy Kamera gelesen werden können. So kann sich ein Nutzer bei einem Werbekontakt per Handy über das Unternehmen informieren.

Weitere Vorteile. Konsumentenpsychologisch.

Branding + Akzeptanz

  • Auch KMU können, neben der „Großen“ mit den richtigen Mehrwerten, die Sichtbarkeit ihrer Marke, enorm erhöhen.
  • Zusätzlich wird die Akzeptanz eines Produktes o.ä. durch Meinungen von Bezugspersonen erhöht (soziale Norm = andere würden „es“ gut finden).

Involvement & Weiterempfehlung

  • Eine „Beschäftigung“ mit der Marke stärkt den Bezug des Kunden.
  • Eine genutzte direkte Weiterempfehlung von Meinungsführern ist besonders effektiv.

Markenbekenner & Multiplikatoren (meist Early Adopter) sollten von Werbungstreibenden „bei Laune“ gehalten werden.

Mehr u.a. zum Zusammenspiel von Offline–und Online-Handel folgt im letzten Teil.

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